Valencia

Auf und davon

Lange habe ich nichts von mir hören lassen, was nicht zuletzt daran lag, dass ich schlicht und ergreifend einfach nicht unterwegs war. Ich war zuhause, der Arbeitsalltag hat mich eingeholt – und schon fühle ich mich wieder urlaubsreif. Wenn das keine perfekte Gelegenheit für einen spontanen Wochenendtrip ist! Und da es letztens in Spanien so schön war, geht es auch direkt schon wieder dorthin …

Einfach war es zugegebenermaßen nicht. Schon seit einiger Zeit planten eine Freundin und ich, ein Mädels-Wochenende in Prag zu verbringen. Als wir dann vor zwei Wochen endlich in die Reiseplanung starten wollten, wurde uns ziemlich schnell klar, dass ein Städtetrip im Hochsommer vielleicht nicht unser bester Einfall war und dass Meer ja auch mal wieder ganz nett wäre. Und so wurde aus einem langen Wochenende schnell eine Woche und nach langer Suche nach bezahlbaren Flügen und Unterkunft aus Tschechien schließlich Spanien. Kann man mit leben. Diesmal sollte mein Ziel jedoch ein bisschen weniger touristisch und dafür etwas mehr südlich gelegen sein. Valencia war ein absoluter Zufallstreffer: mediterran, günstig und der perfekte Ort für eine Mischung aus Strandurlaub und Städte-Trip. Nichts wie hin!

Für alle, die bis jetzt noch gar nichts mit Valencia anfangen konnten oder wie ich vor einer Woche nicht sicher waren, ob es sich dabei nicht doch um eine italienische Provinz handle, kommen hier ein paar Eckdaten zu der spanischen Hafenstadt:

„València“ ist mit rund 780.000 Einwohnern die drittgrößte Stadt Spaniens. Sie liegt an der Ostküste des Landes, rund 300 km südlich von Barcelona. Die Jahresdurchschnittstemperatur liegt bei rund 18°C und mit zehn Sonnenstunden pro Tag im Juli haben wir uns den besten Reisezeitraum ausgesucht. Und obwohl die Stadt vor allem für ihre futuristische Architektur und ihr vielfältiges Kulturangebot bekannt ist, bietet Valencia ebenso ein aufregendes Nachtleben, das nur darauf wartet, entdeckt zu werden …

Und nächste Woche ist es dann auch schon soweit; am Sonntagmorgen heben wir – sollte kein Warnstreik unsere Pläne durchkreuzen – in den Himmel unter der aufgehenden Berliner Morgensonne ab. Dann ab in den Süden. Bis dahin ist jedoch nochmal eine Woche frühes Aufstehen und Hauptstadtleben angesagt. Was zur Abwechslung ja auch gar nicht so schlecht ist und sich bei knackigen 39°C schon beinahe wie Urlaub anfühlt.

Sonnenuntergang in meiner Heimatstadt bei Berlin

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