Kalifornien

Top Dinge, die man in San Francisco tun kann (& sollte)

Ich bin zurück aus Amerika! Völlig beeindruckt. Völlig überwältigt. Völlig begeistert. Und total heiß darauf, all meine Eindrücke zu teilen. Meine Reise durch Kalifornien fand ihren Anfang und ihr Ende in San Francisco und so will ich meinen ersten Beitrag dieser unglaublichen Stadt widmen. Hier sind meine persönlichen top Dinge, die man in San Francisco tun kann und unbedingt tun sollte, wenn es einen einmal dorthin führt.

Golden Gate Bridge

Ein Klassiker, ich weiß. Aber dennoch unverzichtbar, wenn man einmal im Norden Kaliforniens ist. Auch wenn ich ehrlich gesagt ein kleines bisschen enttäuscht war, weil ich sie mir irgendwie größer vorgestellt habe. Besonders beeindruckend empfand ich sie in den frühen Morgenstunden, während oder kurz nach Sonnenaufgang. Dann ist sie paradoxerweise noch weitestgehend frei von Nebel. Und von Touristen. Je später es wird, desto mehr zieht es sich zu und desto weniger ist von der Brücke zu sehen – am Nachmittag ist sie aufgrund der dichten Nebelschicht oft kaum noch erkennbar.

Blick auf die Golden Gate Bridge vom Aussichtspunkt in SF

Direkt vor dem Wahrzeichen befindet sich ein Parkplatz, auf dem man für maximal zwei Stunden und gegen eine geringe Gebühr parken kann. Will man rüberfahren, wird Maut fällig. Ich kann also nur empfehlen, die Gelegenheit zu nutzen und gemütlich über die Brücke zu schlendern, so kann man in aller Ruhe Fotos machen. Tipp: Wenn man bis zum anderen Ende läuft, hat man eine phantastische Sicht auf die Stadt und auf Teile der Brücke selbst.

Froschperspektive: Golden Gate Bridge von unten

Fisherman’s Wharf & Pier 39

Das Hafenviertel ist ein absolutes Muss bei einem Besuch in San Francisco. Die zahlreichen Piers entlang der Nordküste der Stadt bilden eine tolle Flaniermeile. Das Pier 39 ist dabei wohl das absolute Highlight. Wie ein kleines Dorf liegt es dort am nördlichen Ende der Stadt und lädt geradezu zum Hindurchschlendern ein. Zugegebenermaßen sehr touristisch, doch spätestens die süßen Seelöwen, die man aus nächster Nähe beobachten kann, machen das unangenehme Touristen-Flair wieder wett. Zudem gibt es etliche Souvenirshops; von kitschigen Magnetläden über unglaubliche Candy-Shops bis hin zu ausgefallenen Bekleidungsgeschäften ist alles dabei. Tipp: Wenn der Mittagshunger aufkommt, lohnt sich ein Besuch im The Eagle Cafe – einem Restaurant mit typisch amerikanischer Küche und Blick aufs Meer. Was will man mehr?

Welcome to Fisherman’s Wharf – Spaziergang am Hafen entlang
Ein unvergleichliches Spektakel – die Seelöwen beim Sonnen, Spielen und Schwimmen beobachten

Cable Car Tour

Zu guter Letzt durfte natürlich auch eine Fahrt mit dem berühmten historischen Verkehrsmittel nicht fehlen. Auch hier gilt wieder: früh sein lohnt sich. Denn am Nachmittag sind die Fahrzeuge oft so voll, dass man einige Fahrten abwarten muss, bis man mitgenommen wird. Zu meinem Erstaunen sind die Cable Cars nicht ausschließlich den Touristen vorbehalten; viele Einheimische nutzen die unerwartet schnellen Cable Cars tatsächlich für staufreie Fahrten durch die Innenstadt. Es gibt drei verschiedene Linien, für die ein Ticket à eine Fahrt 7$ kostet – und die ist es allemal wert. Das Auf und Ab entlang der hügeligen Straßen San Franciscos ermöglicht eine tolle Sicht auf Stadt und Meer macht eine Fahrt beinahe zu einer kleinen, außergewöhnlichen Achterbahnfahrt.

Fahrt von Fisherman’s Wharf zur Market Street – Aussicht vom vorderen Platz
Fahrt in eine andere Zeit, mit diesem einzigartigen, historischen Verkehrsmittel

Twin Peaks

Die sogenannten „Zwillingshügel“ liegen etwas außerhalb des städtischen Trubels und ermöglichen so einen atemberaubenden Blick über San Francisco selbst bis hin zum Ozean. Am besten reist man mit dem Auto an, eine Straße führt einen quasi bis zum Fuß der Hügel. Leider ist es auf ihren Spitzen unglaublich windig – also lieber nur zum schnellen Fotoschießen hoch und sicherheitshalber noch eine Jacke mehr einpacken!

Blick über die Stadt bis hin zum Ozean
Der erste Hügel vom zweiten Hügel aus (oder andersherum)

Zusammenfassung

Das waren meine Highlights der viertgrößten Stadt Kaliforniens. Natürlich gibt es noch einiges mehr in der Metropole zu entdecken. Viele schwärmen von Chinatown oder den viktorianischen Painted Ladies, der kurvenreichen Lombard Street oder den Wolkenkratzern im Financial District. Am Ende muss jeder für sich selbst entscheiden, welches seine oder ihre persönlichen Favoriten sind. Doch eins steht fest: San Francisco ist auf jeden Fall die 13-stündige Flugreise wert.

Was sind deine Eindrücke von der Fog City? Welche sind deine Lieblingsplätze in der Stadt oder der Umgebung? Was darf deiner Meinung nach bei einem Besuch von San Francisco nicht fehlen oder worauf freust du dich besonders?

Ich freue mich auf dein Feedback!

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